Newspaper Reviews of Einladung zum Lever Bourgeois (bzw. Nachtfahrt unf frher Morgen). Franke, Konrad. "Spiegelungen: Christoph Hein stellt sich als Prosaautor vor." Sddeutsche Zeitung. No. 230: October 6, 2982. P. 3. Kleist lacks irony, while Hein relies on it: "Hein verfgt ber sie [Ironie] -- er wieá den Abstand zwischen sich und dem Gezeigten zu nutzen, er verg”áert ihn, durch absichtsvoll errichtete Sperren, er verkleinert ihn, durch pl”tzliche Verkrzung der Perspektive." Cf. Ah Q and interviews: "Ratschl„ge werden nicht erteilt." (Hein always makes sure that statements of viewpoint are balanced by contradictory statements.) Reasons for the effectiveness of Hein's use of ignorant narrators, as in "Nachtfahrt": "Die sechs Stcke aus einem `Album Berliner Stadtansichten' sind Geschichten von Opfern, Familiengeschichten, Liebesgeschichten. Die Titel-Erz„hlung, beschreibend eine Flucht, die scheitert, eine Liebe, die scheitert, ist der ergreifendste. Sie ergreift nicht nur, weil sie `wahr' ist, sondern weil sie von einem Beobachter wiedergegeben wird, der vom Geschehenen fast nichts versteht. Wir verstehen besser. Wir sehen das Abbild des GRoáen im Kleinen, wir erkennen in den Nebenrollen das Stck, das auf dem Geschichts-Theater gegeben wird." ********* J„ger, Manfred. "Christoph Hein: Nachtfahrt und frher Morgen:  Erz„hlungen: Das Ungeheuerliche im allt„glichen Leben." Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt. No. 42: October 17, 1982. P. 26. A useful remark about the evident intentionality of Hein's flat narrative style: "Er [Hein] w„hlt die Position des Chronisten, ganz unabh„ngig davon, ob die Vorg„nge in der Vergangenheitoder in der Jetztzeit angesiedelt sind. Er beschreibt die ereignisse als einer, der, ehe er sie zu notieren beginnt, weiá, wie sie ausgehen. Unmittelbarkeit wird nicht suggeriert." Notes the dominant theme in the beginning and ending stories of the intellectual's difficulty in finding a comfortable accommodation with power. Mention of difficulties Hein had with the authorities as a result of EZLB. Source? -- "So wurde der Autor von der offiziellen Kritik darber belehrt, daá im Sozialismus die Interessen der Geistesschaffenden mit denen der herrschenden Arbeiterklasse bereinstimmen und sie es nicht -- wie jener Racine -- n”tig haben, sich mit den M„chtigen zu arrangieren." Watch for this. ********* Linsel, Klaus. "Vollendet ausgedachte wirklichkeiten: zu den erstaunlichen Prosatexten Christoph Heins." Die Tat. No. 4: January 22, 1982. P. 11. Notes that in "Seifert" the notion of "Sklavensprache" is raised and we are discouraged from reading "between the lines" in these historical stories as well. The superficial detail may provide in itself the full truth. Basic to Hein's notions about writing. "Um auf den bereits zitierten Satz aus den `russischen Briefen' zurckzukommen, merkt man, daá auch hier`nur' die `Oberfl„che' des Geschehens dargestellt wird, daá heiát die allmorgendliche Zeremonie, des Allt„gliche . . . Erstaunlich ist, daá dies jedoch vollkommen `durchsichtig' inszeniert worden ist; dem Leser wird es erm”glicht, auf den Grund der Verh„ltnisse zu schauen, mit allen phantastischen einblicken in eine Welt, die nur scheinbar in weiter Ferne liegt." Makes a suggestive remark about "Witwe" that points forward to DFF: "[D]ie politische Ereignisse weniger Jahre deutscher Geschichte [haben] . . . einen Menschen . . . regelrecht berrollt . . . , obwohl -- oberfl„chlich (!) besehen -- stets alles gleich blieb im Leben dieser Frau." Hein's dramatic skills are sensed as the principle strength of these stories. ********* Schiffer, Wolfgang. "So m”glich gewesene Geschichte: Lesestcke von Christoph Hein." Deutsche Volkszeitung. No. 13: March 26, 1981. P. ? Hubert K. is seen to have more in common with Josef K. in Kafka's Schloá than with Kleist's Kohlhaas, "da er der Brokratie unterworfen ist und ihr auch unterlegen w„re, wenn nicht die zuf„llige Solidarit„t eines h”her rangierenden Gewerkschaftsgenossen ihm doch noch zu seinem Recht verholfen und die Brokratie ad absurdum gefhrt h„tte." (He comes to ruin anyway, of course.) ********* Wittstock, Uwe. "Michael Kohlhaas als Buchhalter: Der erste Prosaband des DDR-Dramitikers Christoph Hein." Frankfurter  Allgemeine Zeitung. No. 230: October 5, 1982. P. 5. Negative review. "Herakles hat er ebenso zu seinen Bhnenhelden gemacht wir Ferdinand Lassalle . . . ." HUH? The shallowness of Hein's historical glitz: "Die Entfaltung eines historischen Panoramas wird so von einem die Erkenntnis bef”rdernden Kunstgriff zur l ediglich dekorativen Staffage. Statt den Blick des Lesers durch die ver„nderte zeitliche Perspektive zu sch„rfen, stellt Hein eine pr„chtig bemalte Kullisse vor ihm auf. Sie ist gewiá nicht ohne Reiz, aber letztlich doch nur von Pappe." Hein's abuse or unworthy imitation of Kleist (re: Neuer Kohlhaas): "Natrlich w„re es zuviel verlangt, wollte man den kleinen Angestellten fr siene vierzig Mark morden und brandschatzen sehen. Doch von der Zerrissenheit des Michael Kohlhaas, der uns als `einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit' vorgestellt wird, ist bei ihm nicht einmal die leiseste Andeutung zu finden. Die Unm”glichkeit irdischer Wiedergutmachung, der flieáende šber gang zwischen gerechter Absicht und ihrer furchtbaren Ausfhrung, jene zentralen Gedanken der Kleistschen Novelle sind in Heins Version bis zur Unkenntlichkeit gegl„ttet und verdeckt." This character has the German disease: no sense of humor. We must not laugh while discussing classics. He seems never to have heard of parody. What would he think of Ulysses, which actually uses its source story/myth in a somewhat similar fashion? A typical bit of FAZ pretentiousness.