"Linker Kolonialismus oder Der Wille zum Feuilleton." (In ™ffentlich arbeiten, pp. 135-153; notes keyed to Schl”tel book, pp. 183-200.) A review, sort of, of Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen  Vernunft (1983), and along the way a denunciation of Western leftists as insufficiently committed politically, as pawns of capitalism even. 186-187. [Attacking the tendency of western commentators to assess the illnesses of Marxism:] "Sloterdijk nennt sein Verfahren Psychopatholgie des Marxismus. . . . [187] "Und das Buch ist kein Einzelfall. Krzlich las ich bei einem westdeutschen Wissenschaftler, die Widerstandsk„mpfer gegen die Nazidiktatur seien Opfer ihres ununterdrckbaren Aufbegehrens gegen jedwede Autorit„t geworden. Sie seien -- wie gewaltt„tige Demonstranten heute -- psychologisch fr eine Kollision mit der staatlichen Ordnungsmacht pr„destiniert gewesen. Das ist Sloterdijks Geist: eine Psychopathologie des antifaschistischen Widerstands. "Oder nehmen wir das Geschrei um die Hitler-Tagebcher: War es denn nie v”llig gleichgltig, ob diese Tagebcher echt oder gef„lscht sind? Wieso war die F„lschung der Skandal, nicht aber das ungeheurliche Ansinnen, die Hitlertagebcher wrden unser Faschismusbild korrigieren? Welchen Wert h„tten denn echte Tagebcher? Ist auch nur ein Satz von Hitler denkbar, der die geringste Korrektur der Historie erforderlich machen k”nnte? Er was doch kein M”rder und auch kein Massenm”rder, dessen Psyche von Relevanz w„re. Es geht um V”lkermord, und ist v”llig unerheblich, wie es in der Seele eines Faschisten aussieht, wenn Millionen Ermordete auf Deutschlands Erde liegen, noch lange nicht unter ihr. Der Faschismus war doch nicht das Werk eines Einzelt„ters. Um den Faschismus und seine Ursachen aufzudecken, w„re eine Analyse des kapitalistischen Systems allemal aufschluáreicher. . . ." 194-195. "Das ist der Offenbarungseid eines Zynismus, der Solidarit„t und Engagement als Kinderkrankheiten endgltig abgelegt hat, sie mde bel„chelt. . . . Die Zeitschriften wechseln ihre unverrckbaren Grunds„tze, wenns sein muá, alle fnf Jahren, jeweils mit einer Sondernummer, die Schonungslos die alten Ansichten entlarvt und vernichtet. . . . Und ich, ein Hinterw„ldler aus einem jener sozialistischen L„nder, zu denen dieser Art Linken nur noch mde Zynismen einfallen, stehe staunend vor diesen Groámeistern des Wedelns. "Da engagierte man sich einst fr Cuba, Vietnam, China, und bald darauf wurde die groáe Entt„uschung und Ernchterung ber Cuba, Vietnam, China ebenso chic formuliert. . . . [195] Man hat Cuba abgelegt (und Vietnam und China), abgelegt aus einem einzigen Grund: weil man es ablegen konnte. Es war, stellte sich nun heraus, doch nicht die eigene Haut, die man zu Markte trug, sondern lediglich ein schnell vergilbendes Flugblatt, mit dem man sich verwechselt hatte." 196-197. Attack on US cultural imperialism; its relation to these leftist colonialists. 199. "Meine K„mpfe hier habe ich so billig nicht. Fr uns ist Cuba eben nicht `erledigt'. China, Vietnam, Kambodscha lassen sich fr uns nicht zu den Akten legen. Alle Probleme und Schwierigkeiten dieser L„nder und meines werden meine und unsere Probleme und Schwierigkeiten bleiben. Wir sind hier noch so rckst„ndig, daá noch nicht einmal Stalin ein toter Hund fr uns ist. Er blieb eine offene Wunde der sozialistischen Bewegung. Auch die Fehler und Verbrechen, jede Bluttat in der Geschichte des Sozialismus werden unsere Fehler, unsere Verbrechen, unsere Bluttat sein und bleiben. Wir haben kein Wahl, denn es ist unsere Wirklichkeit, unsere eigene, unaufgebbare Wirklichkeit."