Marcel Reich-Ranicki. "Die Angst vor dem Schrifsteller: Zu Christoph Heins bemerkenswerter Rede ber den Verfall der Kultur in der Bundesrepublik und die Zensur in der DDR." Frankfurter  Allgemeine Zeitung. Nr. 285 (9.12.1987). P. 23. A contentious attempt to deconstruct Hein's Rede. R-R sees "Zensur" as code for "SED", and sees the comments about the fall of culture in the BRD as a bone tossed to the regime. "Dies alles, was Hein ber die Bundesrepublik sagt, zumal ber das `bereits eingeleite Ende der Verlage', ist so absurd und albern, daá man vermuten muá, er selber glaube davon kein einziges Wort. Hielt er solche Darlegungen aus taktischen Grnden fr n”tig? Brauchte er ein Gegengewicht zu der Generalattacke, die im Mittelpunkt seiner Rede steht? Diese Attacke entzieht, ob er es will oder nicht, allem, was er ber die Kultur im Westen behauptet, den Boden. Es geht um die Zensur in der DDR." ". . .die Zensur ist keine allm„chtige Instanz. Sie ist eine Folgeerscheinung, sie ist letztlich nicht mehr und nicht weniger als ein Werkzeug, ein Instrument. . . .Das Wort `Zensur' ist in seinem Ausfhrungen eine Chiffre. Im Klartext: Er spricht von der Zensur, aber er meint die Partei, sie SED." R-R theorizes that the SED retains censorship of books (despite the availibility of Western newscasts, or indeed because of this) in order to thwart the power of authors, who, as expressors of views not found in the press, become points of crystallization for discontent and dissent. The pressure from the SED has, among other effects, that of producing self- censorship in the authors, adn thus succeeds in silencing dissent altogether.